HDT-Verfahren

Immobilisierung von Schadstoffen

Das HDT-Verfahren (Hydrophobe Bindung durch Trägerstoffe) ist ein von der Gesellschaft für Abfall-Aufbereitung Barenburg mbH angewendetes chemisch-physikalisches Aufbereitungs- und Verfestigungs-Verfahren für folgende Anwendungsfälle:

  • 1. Aufbereitung von schadstoffhaltigem Boden/ Bauschutt als Recycling-Material für den Einsatz im Straßen- und Erdbau
  • 2. Sanierung von kontaminierten Flächen mit Wiedereinbau des aufbereiteten Materials (Schadstoffimmobilisierung)
  • 3. Behandlung von Abfallstoffen, so dass diese umweltverträglich und gefahrlos deponiert werden können
  • 4. Behandlung von Schlämmen, so dass diese deponiefähig werden oder auch als Wirtschaftsgut einsetzbar sind

Ziel der Behandlung ist es, Schadstoffe im Material zu immobilisieren, zu mineralisieren oder zu absorbieren, so dass sie nicht mehr über die Emissionspfade Wasser und Luft die Umwelt belasten.

Hierzu wird das zu behandelnde Material in einem intensiven Mischvorgang in den von der G.A.A. konstruierten Mischanlagen mit verschiedenen auf das Schadstoffinventar abgestimmten Additiven homogen vermischt.

Bei der Aufbereitung zur Verwertung werden die Vorgaben der zuständigen Fachbehörden bezüglich Restschadstoffgehalt, Festigkeit, Kornabstufung (Sieblinie) und Eluierbarkeit eingehalten.

Statt die Böden zu deponieren, wird dem Verwertungsgebot entsprochen.

Auch für eine Sanierung vor Ort ist das Verfahren geeignet, denn ein großer Teil des Materials kann als Füllmaterial wieder eingebaut oder als Unterbau verwendet werden. Neben der kostengünstigen Behandlung können beim Einkauf von neuem Füllmaterial durch die Verwendung des Immobilisierungsproduktes Kosten eingespart werden.

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